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Herausforderungen bei der Einhaltung der Auftraggeberinformationsanforderungen

Die Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) sollten in die Ausschreibungsunterlagen für die Beschaffung sowohl eines Planungsteams als auch des Bauunternehmers aufgenommen werden. Sie sind ein wichtiges Element für ein BIM-Projekt, da sie dazu dienen, dem potenziellen Auftragnehmer klar darzulegen, welche Informationsanforderungen bestehen und wie diese Informationen verwaltet werden. Diese Anforderungen werden dann in das BIM-Protokoll übernommen und bilden die Grundlage, auf der die Ausschreibungsteilnehmer dann mit ihrem ersten "Information Delivery Plan" (IDP) antworten können.

Ein konformer IDP zeigt, wie die Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) erfüllt werden. Zu den vorrangigen Punkten eines IDP gehören:

  • der Projektdurchführungsplan
  • Projektziele für die Zusammenarbeit und Informationsmodellierung
  • Wichtige Projektmeilensteine
  • eine Strategie für das Produktinformationsmodell

Die AIA ist in der Regel in 3 Sektionen unterteilt – Technik, Verwaltung und Handel. In diesem Beitrag werden wir uns auf bestimmte Kriterien innerhalb dieser Kategorien von Softwareplattformen, Datenformaten und Zusammenarbeit konzentrieren. Wir werden auch einen Blick auf die Datenstandards werfen und uns damit befassen, wie all dies einen Einfluss auf Unternehmensziele wie Umsatz, Qualität und Rentabilität haben kann.

Mit dem Schwerpunkt auf open BIM legen die AIA u.a. die Anforderungen an Software-Plattformen fest, ohne Auftragnehmern eine Software-Lösung vorzuschreiben. Die AIA konzentrieren sich dabei auf die Zusammenarbeit in der gemeinsamen Datenumgebung (CDE), welche für viele Organisationen ein Problem sein können, da die Task-Team-Manager oder Dokumentenverantwortlichen die Informationen oft über einen manuellen Prozess ausgeben. Die Vorbereitung der Modelle, die Dokumentationen  für die Ausgabe, das Hochladen in die gemeinsame Datenumgebung sowie das Ausfüllen aller Metadaten kann sehr mühsam sein. Schlägt dies fehl, muss der gesamte Prozess erneut gestartet werden.

Wenn Ihre Mitarbeiter an mehreren Projekten parallel arbeiten, wissen Sie, wie schwierig es ist, die Kontrolle über die verschiedenen Softwareversionen zu behalten. Die Endbenutzer einer Software können mehrere Versionen auf ihren Geräten haben, wodurch die Gefahr besteht, dass jemand eine Datei in der falschen Softwareversion öffnet. Arbeitet beispielsweise ein Mitarbeiter an einer Datei mit einer älteren Softwareversion, kann ein Mitarbeiter, der mit einer neuen Softwareversion arbeitet, alle vorgenommenen Änderungen in der Datei sehen. Andersherum aber ist es sehr schwierig. Greift ein Mitarbeiter mit einer neueren Version auf die Datei zu (die nicht mit den AIA übereinstimmen), ist viel Zeit und Mühe erforderlich, um die Datei wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Wertvolle Zeit, die nicht in Rechnung gestellt werden kann!

Ein weiterer Bestandteil der AIA ist die Anforderung an die Bereitstellung von Datenformaten, wie z.B.:

  • Native 3D-Modelle
  • .DWG, oft in einer bestimmten Version
  • IFC
  • PDF
  • Etc.

Die festgelegten Formate helfen bei der Kommunikation von Inhalten über "data drops", die auf die verschiedenen Arbeitsschritte abgestimmt sind. Dies kann ein Job für den letzten Wochentag, den letzten Monat oder für den Moment sein, wenn alle Daten gesammelt wurden. Dieser Prozess muss sich jedoch ändern, um besser auf Daten zugreifen zu können.

In vielen Fällen sorgen spezielle Dokumenten-Controller für die Einhaltung von Standards und BIM-Konformität. Dies führt zu nicht fakturierbarem Arbeitsaufwand und hat somit möglicherweise Auswirkung auf die Gewinnspanne. Darum sollte immer versucht werden, interne Prozesse zu optimieren, um die Gwinnspann zu maximieren.

Die Zeichen- und Dokumentenverwaltungssoftware Opentree kann genau hier helfen und nicht abrechenbare Aktivitäten deutlich reduzieren. Mit den integrierten DIN EN ISO 19650-Workflows helfen wir Anwendern, die BIM Level 2 Zertifizierung einzuhalten, ohne dass zeit-, energie- und ressourcenaufwändige Arbeiten erforderlich sind.

Wo .IFC, .DWG und .PDF Daten erforderlich sind, hilft Opentree bei der automatischen Speicherung, bei "Workflow-Zuständen", Prüfung und Genehmigung, als auch bei der Ausgabe und Veröffentlichung von Dokumenten und Zeichnungen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern verringert auch das Risiko, dass Daten in der gemeinsamen Datenumgebung abgelehnt werden.

Office Illustration 300px

Opentree verbessert die Kontrolle über die Versionen von Software-Lösungen, wie Revit und AutoCAD, die für ein Projekt verwendet werden, so dass Sie sich keine Sorgen darüber machen müssen, dass eine Datei in einer neueren Version geöffnet wird. Mit diesem Ansatz kann sich auf die Qualität der Daten fokussiert werden, da ein weiteres Schlüsselelement von Opentree die Fähigkeit ist, das zentrale Modell von Revit zu verwalten und Arbeitskopien zu erhalten, anstatt die "Masterdatei" zu überschreiben.

Wenn Sie eine bessere Versionskontrolle und Datenstruktur wollen, automatisierte Standards und in Echtzeit mit Projektbeteiligten in einer gemeinsamen Datenumgebung zusammenarbeiten wollen, ist Graitec Opentree ein Muss für Sie!

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: https://graitec.de/cad-software/graitec-software/opentree und wir stehen Ihnen gerne beratend zur Verfügung. Nehmen Sie dafür einfach Kontakt über den nachfolgenden Button zu uns auf.

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